Meditation

Meditation ist eine ideale Möglichkeit, um Stress zu reduzieren, das Allgemeinbefinden zu verbessern sowie die Sensibilität zu erhöhen. Probiere es aus...

Meditation ist eine ideale Möglichkeit Stress zu reduzieren, das Allgemeinbefinden zu verbessern sowie die Sensibilität zu erhöhen. Es hilft dir dabei wacher zu werden, wenn du dich erschöpft fühlst, den Fokus auf positive Gedanken zu lenken, deine innere Balance zu finden und dich dadurch im Einklang mit dir, aber auch mit deiner Umwelt zu fühlen. Du kannst dir zuhause einen eigenen Platz zum Meditieren einrichten, es aber auch in der Natur, im Büro oder an anderen (ruhigen) Orten praktizieren. Wichtig ist, dass du es regelmäßig tust und deinen eigenen Rhythmus findest. Ein guter und geeigneter Zeitpunkt ist direkt nach dem Aufstehen, da dein Kopf noch nicht auf Hochtouren läuft und es dir somit leichter fällt deine Gedanken zu ordnen und nicht abschweifen zu lassen. Aber dies ist reine Übungssache und jeder muss seine beste Tageszeit finden. Auch am Abend vor dem Schlafengehen, kann eine kleine Auszeit hilfreich sein, um alle Gedanken des vergangenen Tages loszuwerden und sich ideal auf eine ruhige Nacht einzustellen. Probiere es einfach mit der folgenden Starterübung aus:

 

Setze dich bequem hin (beide Beine auf den Boden oder im Schneidersitz). Deine Hände legst du auf die Oberschenkel, dein Körper ist aufrecht. Schließe die Augen und spüre bewusst deinen Körper und deine Atmung. Fühle, an welchen Punkten du deine Unterlage spürst, wo du deinen Atem wahrnimmst. Atme ein und aus und konzentriere dich lediglich auf das Nachfühlen deiner Atmung. Solltest du Abschweifen, kein Problem. Schiebe die Gedanken zur Seite und kehre zu deiner Atmung zurück. Am Anfang wird dir dies häufiger passieren, aber Übung macht den Meister und du wirst sehen, je öfters du meditierst, umso weniger schweifst du ab. Als kleiner Trick kannst du die Gedanken als Wolken ansehen, die am Himmel vorüberziehen. Du nimmst sie wahr, aber sie ziehen weiter. Das kann dir dabei helfen in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren und gelassen zu reagieren. Wenn du dich bereit fühlst, öffne deine Augen und finde langsam ins Hier und Jetzt zurück.

 

Ist dir diese Art der Meditation zu langweilig kannst du zum Beispiel auch mit deiner Atmung experimentieren. Atme tief ein und zähle dabei in Gedanken bis vier. Zähle erneut bis vier und halte die Luft währenddessen an. Danach atmest du aus und zählst dabei wieder bis vier. Bevor du wieder einatmest und das Spiel von vorne beginnst, kannst du ebenfalls bis vier zählen oder nahtlos zum nächsten Einatmen übergehen.

 

Denkbar ist es auch, deine Hände auf deine Augen zu legen, tief ein- und auszuatmen und wenn du soweit bist die Augen wieder langsam zu öffnen. Mit dieser Übung unterstützt du die Regeneration deiner Augen.

 

Solltest du noch nicht genug haben, kannst du auch anstatt deine Hände auf die Oberschenkel zu legen, beide Arme schräg nach oben strecken. Konzentriere dich auf deinen Atem, falls deine Gedanken abschweifen lenkst du sie wieder zurück. Deine Arme werden schwerer werden, aber versuche dies zu ignorieren und dich nur auf deine Atmung zu konzentrieren. Wenn es dir hilft, kannst du auch sanfte und beruhigende Musik auflegen.

 

Als letzte Variante möchte ich dir noch die Meditation mit einem Mantra an die Hand geben. Wenn es dir schwerfällt dich nur auf deinen Atem zu konzentrieren, ohne dass deine Gedanken abschweifen, kannst du deinen Kopf mit einem Mantra beschäftigen. Denkbar sind kurze Sätze oder ein Wort beim Einatmen und ein Wort beim Ausatmen. Du kannst die Worte in Gedanken aussprechen oder laut vor dich hinsagen. Wie es dir lieber ist. Beispielsweise ich bin kreativ, ich bin liebevoll, ich bin stark. Denke dir deine eigenen Mantras aus und schaffe dir somit auch eine Motivation.

 

Sei kreativ und teste aus, welche Meditation dir am besten liegt. Vielleicht inspiriert dich die eine oder andere Technik auch zur Schaffung deiner eigenen Entspannungstechnik. Deinen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur eine regelmäßige Durchführung. Am Anfang wirst du wahrscheinlich nur zwischen eins und fünf Minuten Meditieren. Je geübter du wirst, umso länger wirst du deine Zeit auf der Matte, dem Kissen, dem Stuhl, der Parkbank,… verlängern.

Aber nun genug Theorie und ran an die Praxis. Viel Spaß beim Austesten.

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