Trainingsfakten

Fitnesstraining erfreut sich in der heutigen Zeit einer immer größeren Beliebtheit. Während meiner Ausbildung zur Fitnesstrainerin habe ich viele interessante und spannende Fakten diesbezüglich kennengelernt. Ich finde es sehr wichtig, bestimmte Grundlagen zum Thema Fitness gehört zu haben. Denn nur so sind ein effektives Training und das Erreichen gesetzter Ziele möglich. Ziel meines Beitrages ist es, dir zehn Fakten, die du zum Thema wissen solltest, an die Hand zu geben. Legen wir los, denn es gilt: Good to know

Good to know: Trainingsfakt Nr. 1
Die Gesamtheit der Strukturen und Funktionen des Bewegungssystems werden unter dem Oberbegriff Motorik zusammengefasst. Im Detail versteht man die fünf motorischen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 2
Nach einer Krafttrainingseinheit sollten Anfänger 48-72 Stunden bis zur nächsten Einheit regenerieren. Fortgeschrittene 24-48, Leistungs- und Hochleistungssportler 12-24 Stunden.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 3
Die Trainingsbelastung definiert folgende von außen einwirkende Anforderungen auf den Körper: Häufigkeit, Dauer, Umfang, Intensität und Dichte. Ok und was heißt das nun für dich und dein Training?

  • Häufigkeit: Anzahl Trainingseinheiten.
  • Dauer: Summe aller Wiederholungen eines Satzes.
  • Umfang: Gesamtmenge der Belastungen, z.B. Gesamtstrecke beim Joggen pro Woche.
  • Intensität: Einwirkende Reizstärke wie zum Beispiel das Gewicht in kg.
  • Dichte: Satzpause in Sekunden.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 4
Dein Training sollte aus drei Phasen aufgebaut sein: Allgemeiner und spezieller Aufwärmteil (Warm-up), Hauptteil bestehend aus Koordinations-, Kraft-, Ausdauer- und Beweglichkeitstraining, Abwärmen (Cool-down). Das Aufwärmen soll dafür Sorge tragen, dass sich die Körperkerntemperatur erhöht, das Her-Kreislauf-System mobilisiert wird sowie zur psychischen Einstimmung und als Vorbeugung vor Verletzungen. Phase drei dient der Regeneration und soll kurz- und langfristige Verletzungen und Verschleißerscheinungen verhindern sowie die Kreislauffunktionen herab regulieren.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 5
Die motorische Fähigkeit Kraft gliedert sich in die Erscheinungsformen Maximalkraft, Schnellkraft sowie Kraftausdauer und definiert sich allgemein als konditionelle Grundlage für Muskelleistungen mit Krafteinsätzen über ca. 30% der jeweils individuell zu realisierenden Maxima. Die Maximalkraft beschreibt die höchstmöglich realisierbare Kraft, die Schnellkraft die Möglichkeit bzw. Fähigkeit einen hohen Kraftausstoß binnen einer kurzen Zeitspanne zu verwirklichen, die Kraftausdauer die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bzw. die Fähigkeit den Kraftverlust möglichst gering zu halten.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 6
Krafttraining kann sich positiv auf deinen Körper auswirken, wobei folgende besonders hervorzuheben sind: Vorbeugung von Rückenbeschwerden und Haltungsschwäche, Erhöhung der Belastbarkeit und Festigkeit von Knochen, Bändern und Knorpel und damit auch Kompensation des altersbedingten Kraftverlusts, Aufbau Muskelmasse und Kraftzuwachs sowie Beschleunigung von Regenerationsprozessen nach Verletzungen.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 7
Ausdauer! Auch ich bin ein Fan davon. Die Definition besagt, dass es sich bei Ausdauer um die Fähigkeit handelt einer Belastung, die zu einer Ermüdung führt, sowohl psychisch als auch physisch standzuhalten. Gleichzeitig kann darunter auch eine schnelle Regeneration nach Belastungen verstanden werden. Doch warum ist Ausdauer so beliebt?

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 8
Ganz einfach wegen der vielen positiven Auswirkungen auf deinen Körper. Ausdauertraining sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung der Skelettmuskulatur, senkt Risikofaktoren und stärkt das Immunsystem, erhöht die Leistungsfähigkeit und beschleunigt die Erholung nach Belastungen, wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus, vermindert schlechte Laune, steigert die Konzentration und baut Stress und Anspannungen ab.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 9
Ebenfalls nicht zu unterschätzen bzw. zu vernachlässigen ist die Beweglichkeit. Beeinflusst werden kann diese von mehreren Einflussfaktoren: Gelenkigkeit, Dehnfähigkeit, Alter, Geschlecht, Temperatur, Tageszeit und dem Ermüdungsgrad der Muskulatur. In diesem Bereich liegen Theorien zu primären und sekundären Dehneffekten vor, die allerdings nicht wissenschaftlich belegt sind. Ich möchte dir diese trotzdem aufzeigen, damit du dir ein Bild verschaffen kannst, was eine gute Beweglichkeit eventuell bewirken kann. Als primäre Dehneffekte vermutet man die Verbesserung der Beweglichkeit, den Abbau von (Muskel-)Verspannungen, die Vorbeugung vor Verletzungen sowie eine schnellere Regeneration. Eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit, des Wohlbefindens und des Körpergefühls rechnet man den sekundären Dehneffekten zu.

 

Good to know: Trainingsfakt Nr. 10
Dein Bewegungssystem unterscheidet sich in das aktive und das passive. Ersteres wird aus den Knochen, Knorpeln und Bändern, letzteres aus der Skelettmuskulatur, den Sehnen und Hilfseinrichtungen (Sehnenscheiden, Schleimhaut, Sesambeine) gebildet. Doch wozu benötigst du diese Einrichtungen? Knochen dienen als Schutz, Stütze und zur Bewegung und werden von Gelenken zusammengehalten bzw. verbunden. Knorpel haben eine Pufferfunktion bei Druck- und Stoßbelastungen, Bänder eine Stütz- und Stabilitätsfunktion. Die Skelettmuskulatur fungiert ebenfalls als Stütze, Schutz und zur Bewegung, die Sehnen sorgen hingegen für die Kraftübertragung von der Skel
ettmuskulatur auf die Knochen.

 

So ich denke für das erste bist du mit wichtigen Grundlagen ausgestattet, sodass du getreu meinem Motto Eat, Train, Be Fit starten kannst. Für heute verabschiede ich mich aus der Fitnesswelt und der Rubrik TRAIN, aber du kannst sicher sein, dass ich dir bald wieder neue und spannende Themen zur Verfügung stelle. Du kannst gespannt sein…

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