Zehn Fakten über Dinkel und Grünkern

Gewusst? Erntet man Dinkel früher und trocknet ihn bei hoher Temperatur (teilweise über dem Feuer) erhält man Grünkern.
Zehn weitere Fakten warten auf dich...

 Nummer 1:

 Dinkel oder Weizen? Dinkel. Er zeichnet sich gegenüber Weizen durch einen höheren Mineralstoff-, Vitamin- und Nährstoffanteil
sowie eine bessere Verträglichkeit aus. Ebenfalls für Dinkel spricht die Tatsache, dass radioaktive Messungen nach der Tschernobyl-Katastrophe lediglich minimale Belastungen des Dinkels im Vergleich zum Weizen ergaben.
Die Spelzhülle schützt folglich zum einen das Dinkelkorn, aber auch den Menschen vor schädlichen Umwelteinflüssen.
Also worauf wartest du? Greife öfters zu Dinkel anstelle von Weizen.

 

Nummer 2:
Eisen, Magnesium, Phosphor, Kupfer, Mangan, Vitamin B1 und B3: Dinkel liefert sie alle.
Auch mit acht essenziellen Aminosäuren kann Dinkel in größeren Mengen dienen, vor allem die sogenannten BCAA
(verzweikettigte Aminosäuren: Valin, Leucin, Isoleucin), die für den Muskelaufbau und -erhalt zuständig sind.

 

Nummer 3:
Dinkel enthält einen höheren Gehalt an Klebereiweiß als Weizen,
jedoch setzt sich dieser anders zusammen und lässt sich folglich besser und leichter verdauen.

 

Nummer 4:
Verwendet man das volle Dinkelkorn dann soll dieses zu einer Stärkung des Gehirns, der Nerven, der Haut, Nägel und Haare beitragen sowie den Stoffwechsel anregen. Hierzu trägt vor allem die im Dinkel vorhandene Kieselsäure, auch als Silizium bekannt, bei.

 

Nummer 5:
Irrtum! Es wird oft angenommen, dass Dinkel zu den basischen Lebensmitteln zählt. Dies ist allerdings nicht der Fall.
Dinkel kann eher den guten Säurebildnern zugeordnet werden und folglich in kleinen Dosen eine hochwertige und gesunde basenüberschüssige Ernährung sehr gut ergänzen. Idealerweise nimmst du zu 80% basische und zu 20% gute Säurebildner zu dir.

 

Nummer 6:
Gute Laune gefällig? Dinkel enthält einen hohen Gehalt an Tryptophan (Aminosäure, die für die Bildung des Wohlfühlhormons Serotonin zuständig ist).
Man nimmt an, dass Dinkel stimmungsaufhellend wirkt und
darüber hinaus nicht so leicht zu einer Gewichtszunahme führt wie andere kohlenhydratreiche Lebensmittel.

 

Nummer 7:
Dinkel lässt sich ausgezeichnet in Form von Mehl verwenden und kann als Alternative zum herkömmlichen Weizenmehl eingesetzt werden.
Im Handel findet man drei Typen: Typ 630 (für Brötchen und Feingebäck), Typ 812 (Pizza, Kuchen), Typ 1050 (Brot).
Ebenfalls erhältlich Dinkelvollkornmehl (Vollkornmehl wird nicht durch eine Typenbezeichnung gekennzeichnet), zu welchem ich am liebsten greife.

 

Nummer 8:
Erntet man Dinkel früher und trocknet ihn bei hoher Temperatur (teilweise über dem Feuer) erhält man Grünkern.
Jedoch war die Entstehung von Grünkern eher ein Zufall und entwickelte sich aus der Not der Menschen.
Aufgrund von Missernten und Dürren leideten die Menschen unter Hunger,
weshalb sie die grünen Ehren ernteten und die Körner anschließend trockneten und somit war der Grünkern geboren.

 

Nummer 9:
Grünkern oder Dinkel? Wen du es nussiger und aromatischer magst dann greife zu ersterem. Grünkern zeichnet sich durch einen aromatischeren Geschmack als Dinkel aus. Ebenfalls ist er leichter verdaulich bzw. bekömmlicher.

 

Nummer 10:
Apropos Nährstoffe. Grünkern bietet eine gute Quelle um Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink, Vitamin B1 und B2 aufzunehmen
und sorgt als sehr gute Quelle für eine Versorgung mit Eisen und Kupfer.

 Möchtest du dich gleich in der Küche betätigen? Dann probiere es mit folgenden leckeren Gerichten:
Grünkern-Feta-Salat, Grünkern-Linsen-Burger, Grünkernbolognese, Dinkel-Linsen-Bowl

Weitere Informationen zu den positiven Eigenschaften der Inhaltsstoffe findest du hier.

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