Zehn Fakten über Kräuter und Gewürze

Kräuter oder Gewürz? Antworten auf diese und weitere Fragen erhältst du hier...

Nummer 1:

Kräuter sind nicht gleich Kräuter. Unterschieden werden Küchen-, Gewürz- und Heilkräuter, wobei bei letzteren auch Giftkräuter zu beachten sind. In der Küche finden, wie es der Name bereits verdeutlicht, Küchen-, aber auch Gewürzkräuter Verwendung.

 

Nummer 2:
Kräuter oder Gewürz? Der Übergang ist meist fließend, jedoch kann man als Grundregel frische Pflanzenteile als Kräuter und getrocknete als Gewürze kategorisieren.

 

Nummer 3:
Kräuter lassen sich selbst im heimischen Garten züchten. Allen gemeinsam ist die Notwendigkeit eines windgeschützten und sonnigen Platzes. Gießen sollte man mediterrane Kräuter weniger und einheimische häufiger. An heißen Tagen empfiehlt es sich zwei Mal zu gießen, allerdings sollte Staunässe vermieden werden. Schnell wachsende Kräuter benötigen wöchentlich etwas Flüssigdünger, während Mittelmeerkräuter nicht gedüngt, aber in jedem Frühjahr umgetopft werden müssen.

 

Nummer 4:
Auch mit gesundheitlichen Wirkungen können Kräuter aufwarten. Pfefferminze ist aufgrund seiner krampflösenden Wirkung sowie für den Kampf gegen Magenschmerzen bekannt und wirkt kühlend. Bei Schlafstörungen und Unruhe solltest du zu Melisse greifen. Estragon enthält viel Kalium, wirkt verdauungsfördernd und harntreibend und auch gegen Appetitlosigkeit und Nierenträgheit soll er helfen. Beruhigende, desinfizierende und krampflösende Wirkung sagt man Thymian zu. Pimpinelle fördert den Stoffwechsel und die Verdauung.

 

Nummer 5:
Kräuter und Kochen: Die Klassiker. Petersilie, Schnittlauch, Kresse und Dill können als die Basic-Kräuter bezeichnet werden. Petersilie lässt sich universell einsetzen, versteht sich mit allen anderen Kräutern und kann in so gut wie jedem Gericht verwendet werden. Schnittlauch zeichnet sich durch einen leicht scharfen Geschmack aus und kann aus diesem Grund als Ersatz von Zwiebeln eingesetzt werden. Kresse liefert einen intensiven, dem Meerrettich ähnelnden, Geschmack. In der Fischküche findet man häufig Dill, welcher perfekt in Saucen eingearbeitet werden kann.

 

Nummer 6:
Kräuter und Kochen: Die Mediterranen. Basilikum, Oregano, Rosmarin und Thymian zeichnen sich durch ihr mediterranes Flair aus. Basilikum liefert einen milden, Oregano einen würzigen, leicht scharfen und Thymian einen scharfen, leicht-bitteren Geschmack. Rosmarin zeichnet sich als ein vielseitiges Kraut aus, wobei hier auf die Dosierung geachtet werden sollte.

 

Nummer 7:
Kräuter und Kochen: Die Spezialisten. Manche Gerichte benötigen einfach das gewisse Extra. Hier finden dann die Spezialisten wie Kerbel mit seinem leicht süßlichen Aroma, Bohnenkraut mit einem pfefferartigen Geschmack, Lorbeer mit seinem herben, intensiven und Majoran mit seinem kräftig, würzigen Geschmack Verwendung.

 

Nummer 8:
Gewürze lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen: Anorganische Stoffe wie Kochsalz, Raucharomen, Pflanzen oder Pflanzenteile in frischer, getrockneter oder bearbeiteter Form, tierische Substanzen wie Honig, Gewürzzubereitungen wie Senf und Curry sowie synthetisch hergestellte Aromen wie Vanillin.

 

Nummer 9:
Gewürze dienen der Konservierung gewürzter Lebensmittel, können durch Bitterstoffe den Appetit anregen, helfen bei Darmkrämpfen und der Verhinderung von Blähungen und dienen der Ergänzung und Verstärkung des Geschmacks wenig aromatisierter Gerichte.

 

Nummer 10:
Auch für die Gesundheit zeichnen sich Gewürze hervorragend aus. Sie können die Bildung von Gallenflüssigkeit anregen, die Fettverdauung fördern, sich günstig auf die Darmflora auswirken, das Herz-Kreislauf-System aktivieren, die Konzentration fördern und zur Entspannung sowie Beruhigung beitragen.

Weitere Informationen zu den positiven Eigenschaften der Inhaltsstoffe findest du hier.

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