Zehn Fakten über die Kokosnuss

Kokosnuss: Allroundtalent mit exotischem Flair…

Nummer 1:
Bei der Kokosnuss handelt es sich überhaupt nicht um eine Nuss, sondern um eine Steinfrucht, welche aus verschiedenen Schichten aufgebaut ist: Ganz außen befindet sich eine grün bis hellbraune wasserdichte Haut, die direkt nach der Ernte entfernt wird. Die nächste Schicht besteht aus Fasern, gefolgt von der harten Schale. In dieser ist das weiße Kokosfleisch enthalten, geschützt von einer weiteren hauchdünnen braunen Schicht. In der Mitte des Kokosfleischs befindet sich das Kokoswasser, welches bei jungen Kokosnüssen reichlich vorhanden ist und mit dem Alter abnimmt.

 

Nummer 2:
Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme, welche sich vor allem in tropischen Gebieten mit den zur Fruchtbildung vorherrschenden Temperaturen befindet. Anbaugebiete sind zum Beispiel Vietnam, Malaysia, Indien, Indonesien, Brasilien und die Philippinen. Kokospalmen sind im Gegensatz zu Obstbäumen nicht an die jeweilige Saison gebunden und können das gesamte Jahr über Früchte (in verschiedenen Entwicklungsstadien) tragen. Durchschnittlich liefert eine Kokospalme 30-40 Früchte, die von Hand geerntet werden.


Nummer 3:
Um reif zu werden, benötigt die Kokosnuss ein ganzes Jahr. Danach gehört sie mit durchschnittlich 2,5 Kilogramm zu den größten Früchten.

 

Nummer 4:
Die Kokosnuss kann mit einer Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen dienen und gehört zur Kategorie der vollständigen Lebensmittel. Vollständige Lebensmittel? Hierunter werden Lebensmittel zusammengefasst, von welchen sich der Mensch für mehrere Wochen ausschließlich ernähren kann, ohne einen Mangel zu erleiden.

 

Nummer 5:
Gutes für Magen und Darm… Kokosnüsse enthalten einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, welche sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken, Verstopfungen vorbeugen, das Immunsystem stärken sowie den Blutzuckerwert senken können.

 

Nummer 6:
Die Fettsäuren der Kokosnuss sind mittelkettig. Der Körper kann diese schnell aufnehmen sowie verdauen und lagert sie nicht als ungeliebtes Hüftgold ein. Sie werden auf schnellstem Weg zur Leber transportiert und dort in Energie umgewandelt, weshalb es zu weniger Hungerattacken kommt und die Kokosnuss eine Gewichtsabnahme unterstützen kann. Zu beachten ist  aber, dass trotz dieses Effekts ein zu viel möglich ist. Möchtest du abnehmen? Dann achte darauf lediglich 60ml Kokosmilch pro Tag zu dir zu nehmen sowie nicht mehr als 30ml Kokosöl. Darüber hinaus enthält die Kokosnuss die mittelkettige Fettsäure Laurin, welcher eine antibakterielle und antivirale Wirkung zugeschrieben wird.

 

Nummer 7:
Kokosöl, Kokosfett, Kokosmilch, Kokossahne? Ausgangsprodukt ist das Kokosfleisch… Wird dieses getrocknet und gepresst erhält man Kokosfett und Kokosöl. Unterschieden werden die beiden über ihren Schmelzpunkt, der bei 24 Grad liegt. Es handelt sich um das gleiche Produkt, jedoch spricht man im festen und cremigen Zustand (Temperatur unter 24 Grad) von Kokosfett und im flüssigen (Temperatur über 24 Grad) von Kokosöl. Kokosmilch entsteht aus dem pürierten und verdünnten Kokosfleisch. Lässt man diese einen Tag stehen, setzt sich der Fettanteil auf der Milch ab und lässt sich als Kokossahne abschöpfen. Die Vielfalt ist allerdings noch größer: Kokosblütenzucker und -sirup, Kokoschips und -raspeln. Auch die Schale lässt sich weiter zu Gefäßen und Spielzeug verarbeiten. Aus der Kokosfaser werden Fußmatten hergestellt und sie dient ebenfalls zur Wärmedämmung. Ein wahrer Allrounder diese Kokosnuss.

 

Nummer 8:
Auch für die äußerliche körperliche Anwendung ist die Kokosnuss einsetzbar. Kokosöl spendet der Haut Feuchtigkeit und reguliert deren Säure-Basen-Haushalt. Auch die Haare profitieren in vielerlei Hinsicht. Es reinigt die Kopfhaut und gibt trockenem Haar einen seidigen Glanz. Und noch ein Tipp für weiße Zähne: Gurgel mit Kokosöl und ziehe es für zwanzig Minuten durch den Mund. Der Effekt ist genial. Bakterien werden beseitigt, die Zähne aufgehellt und du erhältst einen frischen Atem.

 

Nummer 9:
Kokoswasser als idealer Sportdrink… Es versorgt den Körper mit wichtigen Mineralien wie Kalzium, Natrium, Kalium, Eisen, Zink, Phosphor, Mangan, Kupfer und Selen. Durch dieses reichhaltige Angebot hilft es dem Körper seinen Mineralstoffgehalt wieder aufzufüllen. Einziges Manko: Es enthält zu wenig Natrium, um auch den Salzhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.

 

Nummer 10:
Durch das in der Kokosnuss enthaltene Kupfer können die Gehirnfunktionen angeregt werden, folglich Alzheimererkrankungen möglicherweise vorgebeugt werden können.

Weitere Informationen zu den positiven Eigenschaften der Inhaltsstoffe findest du hier.

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