Meine Fitbit und ich...

Durch Zufall bin ich auf die Blogparade -Fitness Tracker und Sportuhren: Nützliche Gadgets oder sinnlose Teile- von Andreas aka SportuhrenGuru aufmerksam geworden und schon bei der Überschrift dachte ich mir, dass dies ein perfektes Thema für meinen Blog ist, denn auch ich bin seit November 2015 stolze Besitzerin eines Fitnesstrackers. Meine Erfahrungen liest du im folgenden Beitrag…

Um alles Wichtige zum Thema zu erfassen, habe ich mir überlegt den Blogbeitrag wie ein Interview aufzubauen.
Starten wir also mit Frage 1…

 

Welches Modell verwendest du?
Ich habe mich im November 2015 für die Fitbit HR Charge entschieden und es seitdem noch keinen Tag bereut.

 

Wann setzt du deinen Fitnesstracker ein? Nur im Alltag? Oder auch beim Sport?
Ich trage meinen Fitnesstracker den ganzen Tag über. Lediglich über Nacht lege ich ihn ab. In den ersten Monaten habe ich meine Fitbit allerdings auch in ein paar Nächten getragen, um die Funktion der Schlafaufzeichnung zu testen. Nachdem ich genug getestet hatte, verzichtete ich auf das Tragen in der Nacht, da es mir zu unbequem ist.

 

Bist du mit deinem Fitnesstracker aktiver als ohne?
Definitiv ja. Seitdem ich die Fitbit habe achte ich täglich darauf die empfohlenen 10.000 Schritte zurückzulegen. Bevor ich mir die Uhr anschaffte war mir gar nicht richtig bewusst wie wenig Schritte ich tagsüber gehe. Nun bin ich auch im Büro viel aktiver und versuche mich zwischendurch immer wieder zu bewegen und nicht festgeklebt auf meinem Bürostuhl zu sitzen. In der Fitbit-App gibt es hierzu auch eine spezielle Funktion, die es ermöglicht zu kontrollieren, ob du pro Stunde 250 Schritte gegangen bist. Ideal, um stetig in Bewegung zu bleiben und statt einer E-Mail zu schreiben, die Kollegin zwei Büros weiter zu Fuß zu besuchen. Rolltreppen und Fahrstühle habe ich schon immer gemieden, allerdings versuche ich seit dem Kauf meiner Fitbit möglichst viele Treppen und damit Etagen zusätzlich zu gehen, denn auch diese werden durch den Fitnesstracker aufgezeichnet.

 

Wie zufrieden bist du mit den Messungen?
Die Messungen sind sehr zuverlässig. Dies habe ich schon häufig überprüft, zum Beispiel bei Strecken, deren Kilometeranzahl mir bekannt war. Auch alle anderen Aufzeichnungen wie Puls, Schritte und Etagen sind (sehr) genau. Rundum also eine gute Investition.

 

Welche Funktionen gefallen dir am besten? Welche weniger?
Mit der Fitbit hast du die Möglichkeit viel zu erreichen. Hast du zum Beispiel das Ziel Gewicht zu verlieren, dann unterstützt dich die Uhr dabei ein Ernährungstagebuch zu führen. Hierbei wird deine Kalorienaufnahme errechnet und gleichzeitig mit deiner Aktivität -verrechnet-. Optimal, um am Ball zu bleiben und zu sehen, was du an deiner Ernährung bzw. deiner Bewegung und Aktivität noch ändern kannst bzw. musst, um weitere Erfolge zu erzielen. Auch das Trinkverhalten lässt sich über die App kontrollieren und folglich auch steuern. Mir persönlich gefallen besonders die verschiedenen Auswertungen bzgl. meines Trainings und meiner Aktivität. Ich sehe genau, wann ich am aktivsten war, wann weniger. Ebenfalls wird mir angezeigt, ob ich eher im Cardiobereich trainiert oder Fett verbrannt habe. Es hilft mir mein Training noch weiter zu optimieren und mich immer weiter zu steigern. Auch die wöchentlichen Auswertungen per E-Mail sind hilfreich, um Bilanz über die vergangene Woche zu ziehen. Amüsant finde ich die Trophäen und Abzeichen, welche die Fitbit-App verleiht, wie zum Beispiel der Ausgeschuh beim Erreichen von 25.000 Schritten an einem Tag. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit sich mit Freunden zu verbinden und Wettkämpfe auszutragen. Dies ist jedoch eine Funktion, die ich selbst nicht nutze.

 

Wie denkst du generell über Sportuhren, Fitnesstracker und den Trend zur Selbstoptimierung?
Ich denke Sportuhren und Fitnesstracker sind eine tolle Erfindung, um aktiver zu werden. Sie können zum Beispiel dazu anspornen, noch fehlende Schritte zu gehen, um das Tagesziel zu schaffen und verschaffen einem somit zusätzliche Aktivität, die man ohne die Messung nicht absolviert hätte. Gerade für Menschen, die bestimmte Ziele erreichen möchten, wie zum Beispiel eine Gewichtsabnahme oder das Laufen eines Marathons, sind diese kleinen Helferlein einfach ideal. Ich selbst kann mir (momentan) kein Leben mehr ohne meine Fitbit vorstellen und bin mir sicher, dass ich bei Ausfall meiner jetzigen sofort eine neue anschaffen werde. Auch wenn ich nicht alle Funktionen täglich oder manche sogar gar nicht nutze hat mir die Anschaffung viel gebracht, denn es ist beispielweise sehr praktisch jederzeit (und nicht nur im Training) seinen Puls überprüfen zu können. Je nachdem wie intensiv man die Funktionen nutzt, können Sportuhren und Fitnesstracker aller Art einen großen Beitrag dazu leisten, sich selbst zu optimieren. Allerdings nur, wenn man die Sache ernst nimmt und sich nicht selbst hintergeht, indem man zum Beispiel beim Führen des Ernährungstagebuches falsche Angaben macht oder mit Tricks versucht die Schrittzahl zu erhöhen. Klar kann dies sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Gerade das Pflegen der Daten und das Lesen der Auswertungen bedeutet Arbeit. Jedoch bekommst du dadurch ein Gefühl dafür, was dir hilft und was nicht. Mit der Zeit nimmt dann auch der Aufwand immer mehr ab und der Nutzen dagegen immer mehr zu.

 

Also worauf wartest du? Suche dir ein zu deinen Bedürfnissen passendes Modell und lege los. Du wirst sehen, es macht unheimlich viel Spaß seine Trainingsergebnisse zukünftig schwarz auf weiß zu haben und motiviert dich unheimlich am Ball zu bleiben.

 

Zur Blogparade geht es hier.


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Kommentare: 1
  • #1

    Klaus (Sonntag, 03 September 2017 09:49)

    Ich habe meine Fitbit nun auch schon eine ganze Weile und es geht mir ähnlich wie dir. Ich versuche dadurch auch mindestens meine 10.000 Schritte am Tag zu erreichen.
    Die Wettkämpfe mit Freunden sind auch immer ein Ansporn, sich noch einmal etwas mehr zu bewegen :)