Kartoffel Lexikon

Die Kartoffelernte beginnt: Zunächst werden im Juni die hellen und aromatischen Frühkartoffeln nach etwa 70 bis 80 Tagen Reifezeit geerntet, gefolgt von den mittelfrühen Kartoffeln (ab Ende August). Zuletzt die mittelspäten bis späten Kartoffeln, welche bis in den Oktober aus der Erde gezogen werden. Lese hier welche Kartoffeln du für was verwendest…

MEHLIGKOCHEND:
Mehligkochende Kartoffeln weisen einen hohen Stärkegehalt sowie ein trockenes und grobkörniges Fleisch auf. Ihre Konsistenz ist locker, weshalb sie sich optimal für alles verwenden lassen, was geformt, zerstampft oder püriert werden soll. Greife bei der Zubereitung von Kartoffelpüree, Suppen sowie Gnocchi und Knödeln zu mehligkochenden Sorten wie Adretta und Augusta.

 

FESTKOCHEND:
Diese Kartoffelsorte behält auch nach dem Kochen ihre Form und eignet sich ideal für Bratkartoffeln sowie Kartoffelsalat. Festkochende Kartoffeln sind schön saftig. Bekannte Vertreterinnen sind die Sorten Linda und Regina.

 

VORWIEGEND FESTKOCHEND:
Festkochend? Mehligkochend? Für das Zwischendrin hilft die vorwiegend festkochende Kartoffel. Die Form bleibt nach dem Kochen ebenfalls wie bei der festkochenden erhalten, trotzdem ist sie weich und locker. Als Mittelweg ist diese Kartoffelsorte ein Alleskönner und lässt sich neben Aufläufen und Eintopfen auch als Brat- und Salzkartoffeln verarbeiten. Im Handel legst du zum Beispiel die Sorte Laura oder Sandra in deinen Einkaufskorb.

 

TIPP ON TOP: LAGERUNG
Als Faustregel gilt, je später eine Kartoffel geerntet wurde, umso länger hält sie. Zu beachten ist allerdings, dass auch Spätkartoffeln bei Raumtemperatur nur drei bis vier Wochen haltbar sind. Lager Kartoffeln deshalb an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort sowie beispielsweise in einer Holzkiste oder einem Leinenbeutel. Achte darauf keine Obstsorten wie Äpfel in der Nähe aufzubewahren, da diese den Reifungsprozess erhöhen.

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