DIY: Wie du dir einen Power-Vorrat anlegst

Vorbereitung ist das A und O. Mit meinem Guide über die wichtigsten Methoden der Haltbarmachung kannst auch du zukünftig auf einen Schatz voller leckerer Dinge zurückgreifen.

DIY 1: Einkochen
Beim Einkochen werden rohe oder gekochte Lebensmittel in sterile Gläser gefüllt und anschließend im Kochtopf oder im Backofen so lange auf Temperaturen zwischen 75 und 100 Grad erhitzt bis sich Bläschen im Glas bilden. Bei dieser Methode werden durch das Erhitzen Mikroorganismen abgetötet und gleichzeitig entweicht die über den Lebensmitteln liegende Luft.

 

DIY 2: Einlegen
Ideal dafür geeignet ist vor allem Gemüse (zum Beispiel Gurken, Tomaten, Zucchini). Dieses wird in Öl oder einer Mischung aus Essig und Öl eingelegt und ist danach für wenige Wochen haltbar. Auch Obst lässt sich auf diese Weise konservieren. Einfach in Sirup einlegen und für ein paar Wochen (wenn es überhaupt so lange anhält) vorrätig haben.

 

DIY 3: Einfrieren
Optimale Methode um Nährstoffe, Aussehen und Aromen zu erhalten. Obst und Gemüse hält sich etwa acht bis zehn, Saucen, Dressings und Suppen sechs bis acht Monate. Kleinere Portionen der letztgenannten Vertreter gefriere ich in Eiswürfelformen ein. Auch Zitronen- und/oder Limettensaft lässt sich auf diese Weise ideal portionieren und nach Bedarf zum Verfeinern von Gerichten nutzen. Um Platz zu sparen eignen sich Gefrierbeutel, da man die Lebensmittel flach in den Schrank legen kann. Damit Gläser nicht platzen, diese nur zu drei Vierteln füllen oder Plastikbehälter verwenden.

 

DIY 4: Gärung
Unterschieden werden zwei Arten der Gärung. Die Milchsäuregärung gehört zur Fermentation und bezeichnet eine bio-chemische Veränderung der Lebensmittel unter Luftabschluss. Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Kohlenhydrate in Milchsäure um. Der dabei entstehende Sauerstoffmangel sowie die Säure hemmen das Wachstum von Mikroorganismen und machen die Lebensmittel haltbar und meistens auch bekömmlicher. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben weitestgehend erhalten. Abzugrenzen hiervon ist die alkoholische Gärung, bei welcher die Bakterien aufgrund des entstehenden Alkohols vollständig absterben.

 

DIY 5: Vakuumieren
Bei dieser Methode werden die Lebensmittel in eine Folie gelegt und anschließend in einem speziellen Vakuumiergerät verschweißt. Bei diesem Vorgang wird die Luft abgesaugt infolgedessen die Vermehrung von Mikroorganismen gehemmt wird. Allerdings tritt kein Absterben dieser ein.

 

DIY 6: Trocknen
Beim Trocknen wird den Lebensmitteln Wasser entzogen und unterdrückt somit das weitere Wachstum der Mikroorganismen. Nachteil: Vitamine gehen zum größten Teil verloren, Ballast- und Mineralstoffe bleiben allerdings erhalten.

 

DIY 7: Heiß einfüllen
Lebensmittel werden gekocht und in noch heißem Zustand in sterilisierte Gläser gefüllt. Somit entfällt das zusätzliche erhitzen. Wichtig ist, dass die Gläser anschließend langsam abkühlen. Am besten legst du ein Geschirrtuch über die Gläser.

 

DIY 8: Sterilisieren
Lebensmittel werden bis zu einer Stunde lang auf eine Temperatur von ungefähr 130 Grad erhitzt. Danach gelten diese als keimfrei und sind sehr lange, sogar über Jahre hinweg, haltbar. Allerdings gehen hitzeempfindliche Nährstoffe wie Vitamine verloren.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0