Die zwölf häufigsten Fitnessmythen

Sie halten sich oft hartnäckig, jedoch ist nicht an allen etwas Wahres dran: Fitnessmythen.

MYTHOS 1: Spätes Abendessen macht dick.
Falsch… Es kommt nicht darauf an, wann du Kalorien zu dir nimmst, sondern wie viele. Möchtest du abnehmen, dann musst du ein Kaloriendefizit schaffen. Zielst du darauf ab, dein Gewicht zu halten, dann solltest du keine überschüssige Energie zu dir nehmen. Wann diese zugeführt wird spielt dabei keine Rolle. Ich persönlich nehme meine Hauptmahlzeit immer am Abend, häufig auch erst gegen 19.00 Uhr ein und bin ganz bestimmt nicht übergewichtig. Beachte: Es ist nicht das Abendessen, dass dick macht, sondern dein generelles Ernährungs- und Bewegungsverhalten, denn überschüssige Energie bleibt überschüssig.

 

MYTHOS 2: Fett lässt sich in Muskelmasse umwandeln.
Falsch… Muskelaufbau und Fettabbau sind zwei unterschiedliche Prozesse, die getrennt voneinander ablaufen.

 

MYTHOS 3: Gezielter Fettabbau ist möglich.
Falsch… Wo das Fett abgebaut wird entscheiden ganz allein deine Gene. Ein gezielter Abbau nach Wunsch wäre zwar schön, ist aber leider nicht möglich, sondern lediglich eine gezielte Definition bestimmter Körperteile. Fazit: Fettabbau am ganzen Körper ja, allerdings nicht an ausgewählten Stellen.

 

MYTHOS 4: Führe 500 Sit-ups pro Tag durch und erlange einen Sixpack.
Falsch… Natürlich unterstützen Sit-ups eine kräftige Mitte, jedoch nicht das Ziel eines Sixpacks, wenn diese Mitte von (zu viel) Fett umgeben ist. Um ein Sixpack zu formen, muss der Körperfettanteil auf ein überschaubares Maß reduziert werden (bei Männern oft kleiner 10%).

 

MYTHOS 5: Aufwärmen ist unnötig.
Falsch… Fährst du nach dem Losfahren mit dem Auto gleich Vollgas? Wohl kaum. Gleiches gilt auch für deinen Körper. Wärme diesen auf und beginne dann erst dein Training.

 

MYTHOS 6: Training unter 30 Minuten ist nicht effektiv.
Falsch… Es kommt nicht auf die Dauer, sondern auf die Intensität an. Formel: Trainiere lieber kurz und intensiv, anstatt lange und locker.

 

MYTHOS 7: Die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten Training ein.
Falsch… Bereits von Anfang an verbrennst du sowohl Kohlenhydrate als auch Fett. Allerdings steigt die Fettverbrennung mit zunehmender Dauer und Abnahme der gespeicherten Kohlenhydrate an, sodass sie nach etwa 20 bis 30 Minuten auf ihrem Höhepunkt angelangt ist.

 

MYTHOS 8: Morgendliches Training bringt mehr Erfolg.
Falsch… Wann du am besten trainierst hängt von deiner Persönlichkeit und deinem individuellen Biorhythmus ab. Genauso wie es Menschen gibt, die morgens leichter lernen, gibt es auch Menschen die am Morgen effektiver Sport treiben als am Abend. Hier heißt es austesten und seinen eigenen Weg finden.

 

MYTHOS 9: Frauen sollten kein Krafttraining in ihren Trainingsplan einbauen.
Falsch… Frauen verfügen über ein geringeres Maß an Testosteron als Männer. Dieses spielt beim Muskelaufbau eine wichtige Rolle, weshalb Frauen aufgrund ihrer Anlagen nie so viele Muskeln aufbauen können wie ein trainierter Mann und nicht Gefahr laufen wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten zu werden. Im Gegenteil: Frauen sollten unbedingt Kraftübungen in ihr Training aufnehmen, da es dabei hilft schlank und definiert zu werden.

 

MYTHOS 10: Kniebeugen sind schädlich für die Knie.
Falsch… Wenn du diese sauber und richtig ausführst sind sie nicht schlecht. Hast du eine nicht korrekte Ausführung, dann stimmt dieser Mythos allerdings zu 100%.

 

MYTHOS 11: Sport, Wundermittel gegen Cellulite.
Falsch… Cellulite kann nicht allein durch Sport verhindert werden. Lediglich die Kombination aus viel Bewegung sowie einer ausgewogenen, fettarmen Ernährung mit Obst und Gemüse kann sich positiv auf die unschönen Dellen auswirken.

 

MYTHOS 12: Schwitzt du wenig, bist du gut trainiert.
Falsch… Ein trainierter Sportler hat aktive Schweißdrüsen, welche beim Training früher mit der Schweißproduktion beginnen, folglich ein ungeübter Sportler selbst bei hohen Anstrengungen nur etwa 0,8 Liter Schweiß produziert, während im Gegenzug ein trainierter Sportler bis zu drei Liter produzieren kann.

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