Anpassungsprozesse durch Training

Bestimmt hast du dich schon gefragt wie der Körper auf gesetzte Trainingsreize reagiert.
In meinem heutigen Beitrag gehe ich diesen Prozessen genauer auf die Spur.

Der Körper kann sich an neue Beanspruchungen und Herausforderungen anpassen. Wie genau?
Die Anpassung verläuft nach einem bestimmten System, welches sich wie folgt veranschaulichen lässt:

 

Zuerst wird ein Trainingsreiz gesetzt, welcher optimal überschwellig ist.

Dieser bringt das biologische Gleichgewicht, auch als Homöostase bezeichnet, durcheinander was zunächst zu einer Ermüdung (reversible (umkehrbare) Minderung der Leistungsfähigkeit) führt.

Im Anschluss, in der Erholungs- und Regenerationsphase, wird die Leistungsfähigkeit wiederhergestellt und es erfolgt eine Anpassung und damit einhergehend eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit.

 

Eine Optimierung der Leistung erfolgt allerdings nur wenn der Trainingsreiz optimal überschwellig war. Wann ist ein Reiz optimal überschwellig? Ein Reiz ist optimal überschwellig, wenn er wie oben dargestellt ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel auslöst und dadurch Anpassungsprozesse auslöst. Diese Erhöhung der Leistungsfähigkeit über das vorherige Niveau hinaus wird auch als Superkompensation bezeichnet. Folgen jedoch in der nachfolgenden Zeit aufgrund zu langer Pausen keine weiteren Belastungen, geht das Leistungsniveau allmählich wieder zurück. Auch das zu schnelle Setzen neuer Trainingsreize kann eine Abnahme der Leistungsfähigkeit verursachen, weshalb es wichtig ist Training und Erholung optimal aufeinander abzustimmen. Durchschnittlich empfiehlt man Anfängern eine Regenerationszeit von 48-72 Stunden, Fortgeschrittenen 24-48 Stunden sowie Leistungs- und Hochleistungssportlern 12-24 Stunden.

 

FAZIT: Ohne eine ideale Kombination von Belastung und Erholung läuft nichts. Gönne dir ausreichend Pausen und überfordere dich nicht. Nur so erreichst du mit der Zeit deine Ziele und wirst erfolgreich sein.

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