Stress abbauen: Wie es am besten gelingt

Melanie vom Blog –Ganz wunderbar– ruft zu einer interessanten Blogparade zum Thema Stressabbau auf. Auch ich habe mich bereits in meinem Beitrag –Stress lass nach– mit diesem Thema befasst und möchte deshalb dem Aufruf folgen und einen weiteren Beitrag zum Thema Stress verfassen und damit an der Blogparade teilnehmen.
Fangen wir gleich an, aber ganz locker und lässig und ohne Stress
...

1. Gibt es Stress für dich in deinem Leben?

Ja es gibt definitiv Stress in meinem Leben. Sei es im beruflichen als auch im privaten Bereich. Oftmals handelt es sich aber auch um selbsterzeugten Stress, indem ich mich in bestimmten Situationen unnötig unter Druck setze, obwohl dies überhaupt nicht notwendig wäre.

 

2. Man spricht von negativem und positivem Stress. Wie stehst du zu diesem Thema?

Meiner Ansicht nach trifft diese Unterscheidung zu. Ich selbst spreche bei negativem Stress auch von chronischem und bei positivem von akutem Stress. Letzterer kann die Aufmerksamkeit erhöhen und dir mehr Energie zur Verfügung stellen. Chronischer Stress ist allerdings wirklich als negativ zu sehen, denn artet Stress aus kann dies zu einem permanent erhöhten Kortisolspiegel führen, welcher dazu führt, dass das Immunsystem unterdrückt wird und eine Hemmung der Fettverbrennung eintritt. Ich persönlich brauche in manchen Situationen das Gefühl von Stress. Wie man sich dies vorstellen kann? Ganz einfach. Es hilft mir zum Beispiel bei Projekten eine Deadline zu haben und somit das Gefühl, dass ich etwas bis zu einem bestimmten Termin fertig haben muss. Somit motiviere ich mich und je näher der Termin rückt und je dringender das Ergebnis fertig werden soll, umso –gestresster– bin ich, aber umso mehr Gas gebe ich. Stress wird passenderweise auch als Streben nach Veränderung bezeichnet. Aber denke immer daran alles in Maßen zu halten und den Stress nicht in negativen/chronischen Stress ausarten zu lassen.

 

 3. Wie schaffst du es deinen Stress im Alltag zu verarbeiten?

Was mir am besten in stressigen Situationen hilft? Augen kurz schließen, tief durchatmen, Gedanken sammeln, Plan erstellen und dann strukturiert vorgehen.

 

 4. Hast du ein Ritual, dass du jeden Tag durchführst um Stress abzubauen?

Sport und (wenn es klappt) ausreichend Schlaf. Zu meinem Abendprogramm gehört täglich ein (kleines) Sportprogramm. Es ist sowas wie ein Ritual für mich. Ich genieße es mich nach einem anstrengenden und langen Tag eine Stunde lang auf dem Laufband auszupowern und dabei ein gutes Buch zu lesen. Auch Krafttraining ist ein super Helfer um Stress abzubauen. Danach fühle ich mich entspannt und freue mich auf ein leckeres und gesundes Essen sowie einen ruhigen Ausklang auf dem Sofa und anschließend ausreichend Schlaf.

 

 5. Wie stehst du zu Yoga? Hast du es schon mal ausprobiert?

Ja ich habe Yoga schon ausprobiert und versuche es mehr und mehr in meinen Alltag einzubauen. Leider klappt das nicht immer so wie gewünscht, aber dies ist definitiv ein –Projekt– welchem ich zukünftig mehr Beachtung und Zeit schenken möchte, denn ich finde es eine gute Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen. Auch Meditieren ist eine super Methode, um Kraft zu tanken, ruhig zu werden und Stress abzubauen.

 

 6. Warst du schon mal aufgrund von Stress richtig krank?

Zum Glück nein. Ich erinnere mich nur an Phasen während meines Studiums, in denen sich der Stress zum Beispiel nach Klausurphasen in Erschöpfung und zum Beispiel einer Erkältung ausgewirkt hat. Allerdings waren diese schnell wieder vorbei und ich wieder in bestem gesundheitlichen Zustand.

 

 7. Was möchtest du deinen Lesern für einen stressfreien Alltag mitgeben?

Lass den Stress nicht in negativen Stress ausarten und versuche immer wieder Ruhe in deinen Alltag zu bringen.
Meine persönlichen Tipps, die dabei helfen können:

  • Gönne deinem Körper ausreichend Schlaf sowie eine gesunde und natürliche Ernährung.
    Beides dient ihm als Antriebsstoff.

  • Setze dir Prioritäten und vor allem kenne deine Prioritäten. Und noch wichtiger: Setze dir Ziele.

  • Bewegung, Bewegung, Bewegung.

  • Probiere dich an verschiedenen Meditationstechniken.

  • Schluss mit Multitasking. Konzentriere dich auf eine Sache und nicht auf zehn auf einmal.

  • Auszeiten nehmen: Nimm dir Zeit für dich selbst. Entspanne, gönne dir einen Wellnesstag, lese ein gutes Buch,
    treffe dich mit Freunden, schaue einen guten Film. Zusammengefasst: Genieße das Leben.

     
  • Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

  • Weg mit Smartphone, Laptop und Co. Entschleunige und konzentriere dich auf den Moment.

  • Setze dich nicht selbst unnötig unter Druck.

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