Aufwärmen: Ja oder nein?

Was darf in meinem Food- und Fitness-Adventskalender nicht fehlen? Ein Fitnesstipp natürlich...

Im Fitnessstudio sehe ich häufig Sportler, die sich nicht aufwärmen, sondern direkt loslegen und Vollgas geben.
Doch ist dies wirklich sinnvoll?

Ich frage mich immer wieder aufs Neue, warum so viele das Aufwärmen einsparen und direkt loslegen? Da stellt sich mir sogleich die Frage, ob sie auch ihr Auto von null auf hundert beschleunigen. Darauf lautet die Antwort dann meistens nein. Für viele sind die 10-15 Minuten, die sie für ein Warm-up investieren sollten, allerdings einfach reine Zeitverschwendung, weshalb sie gleich loslegen. Doch diese kurze Zeit wäre so sinnvoll investiert, denn nichts ist ärgerlicher als eine lang andauernde Verletzung.

 

Ziel des Aufwärmens ist aber nicht nur Verletzungen vorzubeugen, sondern auch die Erhöhung der Körperkerntemperatur von etwa 37,0°C auf 38,0 bis 38,5°C, die Mobilisation des Herzkreislaufsystems sowie die Bewirkung einer psychischen Einstimmung (Motivation und Konzentration).

 

Wie du siehst spricht nichts gegen diese Zeitinvestition. Baue deshalb (sofern du es nicht schon längst hast) ab sofort ein Aufwärmprogramm in dein Trainingsprogramm, dass sich wie folgt aufbaut, ein:

 

Zunächst erfolgt eine mentale Einstellung auf das folgende Training, indem eine positive Einstellung zum Training gefunden werden soll, um die Konzentration und Motivation zu fördern. Darauf folgt das allgemeine Aufwärmen, bei welchem die großen Muskelgruppen beansprucht werden (zum Beispiel 10-15 Minuten Fahrradfahren), bevor beim speziellen Aufwärmen lokale Muskelgruppen und Gelenke, die du im Anschluss gezielt trainieren möchtest, vorbereitet werden (zum Beispiel durch einen –Einstiegssatz– mit geringeren Gewichten).

 

Ich hoffe ich konnte dich von den Vorteilen und dem Nutzen des Warm-ups überzeugen.
Dein Körper wird sich freuen. Leg los getreu meinem Motto: EAT TRAIN BE FIT.

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