Fahrradfahren, Laufband, Crosstrainer oder Ruderergometer?

Die Auswahl an Cardiomöglichkeiten ist groß, jedoch ist nicht jede Alternative auch für jedermann geeignet
um dir einen Überblick zu verschaffen, stelle ich dir in meinem heutigen Beitrag die Vor- und Nachteile der genannten Varianten dar.

FAHRRADERGOMETER

Fahrradfahren ist für (fast) jeden geeignet: Beginner bzw. untrainierte Personen, Übergewichtige, Senioren, Personen mit Hüft- oder Kniearthrosen, aber auch gut trainierte und leistungsstarke können diese Cardiovariante wählen. Positiv für das Fahrradfahren sprechen die Möglichkeit der individuellen Sitzpositionerung und Belastungsdosierung, der einfache und in der Regel bekannte Bewegungsablauf, die geringe koordinative Anforderung sowie eine niedrige Belastung des Bewegungssystems (gelenkschonend). Dabei zu beachten ist allerdings, dass bei höheren Belastungen der Blutdruck deutlich höher ansteigt als bei anderen Alternativen.

 

JOGGEN UND WALKEN AUF DEM LAUFBAND
Zielgruppe des Joggens sind vor allem gut trainierte Personen. Beginner sowie Übergewichtige sollten das Walken (schnelles Gehen) vorziehen bzw. zunächst damit starten und sich dann langsam an das Joggen herantasten. Beiden Varianten gemein ist eine niedrige Blutdruckbelastung, die Beanspruchung sowie Beteiligung zahlreicher Muskelgruppen sowie eine individuelle Belastungsdosierung. Sowohl das Joggen als auch das Walken ist ein perfekter Ausgleich für Menschen mit vorwiegend sitzenden Tätigkeiten. Der Kalorienverbrauch ist beim Joggen im Vergleich zu anderen Ausdauerformen sehr hoch, wohingegen beim Walken nur ein gemäßigter Verbrauch erzielt werden kann.

 

CROSSTRAINER
Diese Ausdauerform eignet sich besonders gut für Einsteiger, Übergewichtige sowie Menschen, die hauptsächlich sitzende Tätigkeiten ausüben. Der Bewegungsablauf wird häufig als angenehm und leicht empfunden und bewirkt eine niedrige Belastung des Bewegungssystems sowie bei aktivem Armeinsatz ein Training des gesamten Körpers. Ohne einen aktiven Armeinsatz sind der Kalorienverbrauch sowie der cardiopulmonale Trainingseffekt allerdings sehr gering.

 

RUDERERGOMETER
Die Nutzung des Ruderergometers liefert ein Ganzkörpertraining, bei welchem zahlreiche Muskelgruppen beteiligt werden. Allerdings setzt die Bedienung das Beherrschen des (schwierigen) technischen Bewegungsablaufs voraus. Bei Anwendung einer falschen Bewegungstechnik können Beschwerden im Wirbelsäulenbereich auftreten. Aus diesen Gründen ist das Ruderergometer vor allem für gut trainierte und erfahrene Sportler zu empfehlen. Einsteiger sollten sich vor Benutzung von einem Kenner einweisen lassen, denn die Gefahr einer Überforderung (und somit Demotivierung und die Gefahr von Verletzungen) ist groß.

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