Zehn Fakten über Amaranth

Amaranth, das Powerkorn der Inkas und eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Grund genug sich näher mit dem Pseudogetreide zu befassen…

Nummer 1:
Amaranth bedeutet nicht welkend bzw. unsterblich und es handelt sich um eine getreideähnliche Pflanze, die den Fuchsschwanzgewächsen angehört und ist  nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Zusatzstoff.

 

Nummer 2:
In einiger einzigen Amaranthpflanze können bis zu 50.000 Körner heranwachsen. Sie werden in über 1 Meter langen Blütenständen gebildet und sind sehr leicht und klein. 1.500 Samenkörner wiegen gerade einmal 1 Gramm. Ein richtiges Leichtgewicht.

 

Nummer 3:
Apropos Leichtgeweicht… Amaranth verfügt über einen geringeren Kohlenhydratanteil als andere Getreidesorten, was vor allem für Menschen, die sich kohlenhydratreduziert ernähren, interessant ist. Die enthaltenen Kohlenhydrate sind leicht verdaulich und spenden dem Körper lang anhaltende Energie.

 

Nummer 4:
Klein aber oho. In den winzigen Körner steckt eine Menge Power mit der sich keines der herkömmlichen Getreidekörner messen kann. Er weist einen höheren Anteil an Magnesium, Kalzium, Zink, Eisen, Vitamin E und B auf als herkömmliche Getreidesorten und versorgt den Körper mit einer großen Ballaststoffmenge.

 

Nummer 5:
Amaranth die Eiweißbombe… In Reis stecken pro 100 Gramm ungefähr 7,6 Gramm Eiweiß. Amaranth kann dagegen mit der doppelten Menge (etwa 14 bis 16 Gramm) dienen und somit vor allem Veganern und Vegetariern zu hochwertigem Eiweiß verhelfen. Der biologische Wert beträgt 75%, womit das Pseudogetreide noch vor Fisch-Eiweiß liegt (70%).

 

Nummer 6:
Mineralstoffe, Eiweiß… und FETT. Auch mit diesem Makronährstoff kann Amaranth den Körper gesund versorgen. Die Samenkörner enthalten insgesamt etwa 9 Gramm Fett, wovon 70% aus ungesättigten Fettsäuren, darunter die Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) und die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure), bestehen.

 

Nummer 7:
Amaranth ist wie unter Punkt sechs aufgeführt eine Eiweißbombe. Es kann mit sämtlichen essentiellen Aminosäuren, also die Aminosäuren die dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen, dienen. Auch Lysin, welches in Getreide nicht häufig vorhanden ist, ist Bestandteil des Powerkorns und sorgt für eine gesunde Haut, starke Knochen und versorgt das Gehirn mit Kraftnahrung. Ebenfalls soll es Krebs vorbeugen können.

 

Nummer 8:
Das im Amaranth enthaltene Magnesium macht das Pseudogetreide zu einem idealen Sportlerkorn. Aber nicht nur Sportler profitieren, sondern auch Stillende, Schwangere, Kinder und Jugendliche, welche einen erhöhten Bedarf aufweisen.  Auch Menschen, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden benötigen mehr Magnesium, um ihre Herzleistung zu verbessern, die Blutfette zu senken und dadurch das Herz vor Krämpfen zu schützen.

 

Nummer 9:
Nicht nur die unter acht genannten Personengruppen können einen Nutzen aus dem Verzehr von Amaranth ziehen. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass das glutenfreie Pseudogetreide ebenfalls hilfreich sein kann bei Eisenmangel, Erschöpfung, Kopfweh und Migräne, chronischer Müdigkeit und Schlafstörungen, Erschöpfung, Nervosität sowie Magenschmerzen.

 

Nummer 10:
In der Küche ist das winzige Korn vielfältig einsetzbar. Ob als Beilage, im Curry oder Eintopf, als Salatbasis oder als Süßspeise. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist es, den Amaranth vor Gebrauch einzuweichen sowie anschließend mit Wasser abzuspülen. Beim Backen kann das Getreide nur mit glutenhaltigem Mehl verwendet werden, da dem Teig ansonsten die klebenden Eigenschaften des Glutens fehlen und kein Halt gewährleistet ist. Probiere doch gleich meinen Sweet Amaranth.

 

ON TOP: Auch Amaranth enthält wie andere Getreidesorten Antinutritiva. Dabei handelt es sich um Stoffe, die die Aufnahme anderer Nährstoffe hemmen können. Im Falle des Pseudogetreides sind es Gerbstoffe. Allerdings ist zu bedenken, dass Amaranth über eine sehr hohe Nährstoffdichte verfügt, welche mögliche Auswirkungen der Hemmstoffe kompensieren können. Mittlerweile werden auch den Gerbstoffen selbst positive Eigenschaften wie eine antibakterielle, antioxidative und antivirale Wirkung, zugeschrieben. Es gilt wie bei allem: Die Dosis macht das Gift.

Weitere Informationen zu den positiven Eigenschaften der Inhaltsstoffe findest du hier.

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